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In einem BWR wird die Elektrode zur Überwachung des elektrochemischen Korrosionspotenzials (ECP) im Primärkreislauf verwendet. Ziel ist es, sicherzustellen, dass an den Systemoberflächen ein ausreichend niedriges ECP aufrechterhalten wird, um Spannungsrisskorrosion (SCC) durch Wasserstoffinjektion (HWC) zu unterdrücken, in der Regel in Kombination mit der Zugabe von Edelmetallen.
In Druckwasserreaktoren befindet sich die Anwendung auf der Sekundärseite. Das Elektrodensystem wird in einer vorhandenen Probenahmeleitung so nah wie möglich an der Hauptspeisewasserleitung installiert. Der Hauptzweck dieser Installation besteht darin, sicherzustellen, dass der ECP-Wert und damit der Sauerstoffgehalt im endgültigen Speisewasser vor dem Eintritt in die Dampferzeuger ausreichend niedrig bleibt. Selbst Spuren von Sauerstoff im endgültigen Speisewasser, gemessen in Teilen pro Milliarde (ppb), können den ECP auf Werte erhöhen, die zu Problemen wie Verschmutzungen in den Dampferzeugern führen können. Aufgrund der Rekombination von Sauerstoff und zugesetztem Hydrazin kann ein geringer Sauerstoffeintritt unentdeckt bleiben, wenn die Messungen mit einem Sauerstoffsensor am Ende einer langen Probenahmeleitung durchgeführt werden.